HANGATYR- Elemente

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HANGATYR- Elemente

Hangatry Bandfoto

Im Hause  HANGATYR legt man besonderen Wert auf Eigenständigkeit, daher kommt das Album „Elemente“ auch mit etwas Verzögerung auf den Markt, dafür kann sich das Ergebnis durchaus hören lassen. Hymnen, die vor Kraft nur so strotzen und dabei trotzdem melodiös klingen sind sicher nicht einfach zu schreiben, den Jungs gelingt es trotzdem.

Nach dem ruhigen Intro „Elemente“ schlägt dann auch gleich die gesamte Kraft der Pagan Metal Newcomer zu und dem Zuhörer wird mit „Die Sprache der Zwölf“ klargemacht, wo der Hammer hängt. Textlich schwankt die Band zwischen Equilibrium und Heaven shall burn. Keine schlechten Referenzen, um damit den nächsten Song einzuläuten. Im „Eisenwald“ erwartet den CD Käufer eine raue, lebensfeindliche Umgebung, die durch den Shouter Silvio trefflich beschrieben wird. Die Gitarren Riffs kommen gut rüber und auch die Drum-Arbeit lässt keine Wünsche offen.  „Zwischen den Ufern“ beginnt etwas ruhiger, kann das Tempo im Laufe des Songs aber noch steigern. Ein schönes Stück, um einfach mal abzuschalten und sich treiben zu lassen. Mit „Zersetzung“ zeigen die Jungs sich von ihrer härtesten Seite. Ultraschnelle Double Bass trifft auf eine extrem schnelle E-Gitarren, ehe Silvio das Zepter in die Hand nimmt und den Song eine Tiefe vermittelt, die man nicht unbedingt erwartet hätte.

Eine wirklich überzeugende Arbeit, die die Thüringer hier vorlegen. „Grimmfrost“ und „gelobt und gejagt“ gehören zu den stärksten Tracks des Albums, an Härte und Schnelligkeit kaum zu überbieten, schafft es noch die Double Bass den Songs den endgültigen Drive zu geben, um zu Black Metal Hymnen zu reifen. Mit „Sie vergessen nicht“ und „Rückzug“ neigt sich das Album dem Ende zu. Insbesondere letztgenanntes Stück wird euch nicht wieder loslassen und euch den restlichen Tag begleiten.

Hangatyr Elemente Cover

Fazit: Größtenteils noch unbekannt, dürften sich Hangatyr mit diesem Album eine größere Fanbase erspielen. Der Stil schwankt immer etwas zwischen Equilibrium und Heaven Shall burn, jedoch sind die Texte eher nordischer Mythologie geschuldet und dürften auch dem geneigten Pagan Metaller erfreuen. Reinhören sollte man aber auf jeden Fall.

 Autor / Author: Fabian Bernhard

   

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